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Abstract

Background : Elderly patients often need post-acute care after hospital discharge. Involvement of social workers can positively affect the discharge planning process. Aim : To investigate the effect of screening patients at risk for post-acute care needs by social workers on time with respect to social workers’ notification, length of stay and delays in discharge compared to usual care. Methods : Cluster randomized stepped wedge trial design for five clusters (wards) and two steps (control to intervention) was used. A total of 400 patients (200 per period) with high risk of post-acute care needs (defined as Post-Acute Care Discharge score, PACD ≥ 7) were included. Social workers performed a screening to decide about self-referral to their services (intervention period), which was compared to a highly structured standard SW notification by physicians and nurses (control period). A Generalized Estimating Equations model adjusted the clustering and baseline differences. Results : A total of 139 patients were referred to social services (intervention: n = 76; control: n = 63). Time to social workers’ notification was significantly shorter in the intervention period when adjusted for all the differences in baseline (Mdn 1.2 vs 1.7, Beta = -0.73, 95%-CI 1.39 to -0.09). Both the length of stay and the delayed discharge time in nights showed no significant differences (Mdn 10.0 vs 9.1, Beta = -0.12, 95%-CI 0.46 to .22 nights 95%-CI, resp. Mdn 0.0 vs 0.0, Beta = .1 1, 95%-CI -0.64 to 0.86). Conclusion : Screening speeded up social workers’ notification but did not accelerate the discharge processes. The screening by social workers might show process improvement in settings with less structured discharge planning

Hintergrund: Ältere Patienten benötigen nach dem Spitalaufenthalt oft post-akute Versorgungsangebote, die zu verlängerten Spitalaufenthalten führen. Ein früherer Einbezug von Sozialarbeitern vermag die Austrittsplanung zu verbessern. Ziel: Es wurde untersucht, ob ein durch Sozialarbeiter durchgeführtes Screening von medizinischen Patienten, die ein Risiko für einen post-akuten Nachsorgebedarf aufweisen, im Vergleich zum Standardprozess Unterschiede beim Zeitpunkt der Sozialdienstanmeldung, der Spitalaufenthaltstage und der Wartezeit zeigt. Methode: Ein cluster-randomisiertes stepped-wedge -Studiendesign für fünf Cluster (Stationen) und zwei Perioden (Kontroll- zu Interventionsperiode) wurde angewendet. Insgesamt wurden 400 männliche und weibliche Patienten (200 pro Periode) mit einem hohen Risiko für einen post-akuten Nachsorgebedarf (PACD-Score ≥7) eingeschlossen. Sozialarbeiter führten ein Screening in der Interventionsperiode durch, um zu entscheiden, ob die Patienten einen post-akuten Nachsorgebedarf haben. Als Kontrolle diente der bisherige Prozess, bei dem Patienten mit einem potenziellen Nachsorgebedarf von der Pflege und der Ärzteschaft gemeldet wurden. Zur Analyse wurde ein Generalized-Estimating-Equations -Modell gerechnet. Resultate: Insgesamt wurden 139 Patienten beim Sozialdienst angemeldet (Intervention: n=76, Kontrolle: n=63). Die Zeit bis zur Sozialdienstanmeldung (Median) war in der Interventionsperiode signifikant kürzer (1.2 vs. 1.7, Beta = 0.73, 95%-KI −1.39 bis −0.09 Nächte), wenn für alle Unterschiede kontrolliert wurde. Die Aufenthaltsdauer (10.0 vs. 9.1, Beta = −0.12, 95%-KI −0.46 bis 0.22 Nächte) und die Wartezeiten (0.0 vs. 0.0, Beta = 0.11, 95%-KI −0.64 bis 0.86 Nächte) zeigten keine Unterschiede. Schlussfolgerung: Das Screening durch Sozialarbeiter verkürzte die Zeit bis zur Anmeldung beim Sozialdienst, beschleunigte aber nicht den Austrittsprozess. Das Screening durch Sozialarbeiter könnte in Spitälern mit geringerer strukturierter Austrittsplanung positive Effekte aufzeigen.

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