Introduction : L’adhésion à la rééducation après arthroplastie totale du genou (PTG) est essentielle à la récupération fonctionnelle, notamment dans un contexte de Récupération Améliorée Après Chirurgie (RAAC) impliquant une durée d’hospitalisation réduite. Objectif : Cette étude visait à évaluer l’acceptabilité d’un système prototype de téléréhabilitation ludifié, codéveloppé avec patients et physiothérapeutes. Méthodes : Une approche mixte a été utilisée. Douze patients post-PTG et quatre physiothérapeutes ont testé une tablette connectée à deux capteurs inertiels fournissant un retour audiovisuel pour des exercices ludiques. L’acceptabilité a été évaluée avec la version utilisateur de la Mobile Application Rating Scale (uMARS) avec les sous-scores Engagement, Fonctionnalité, Esthétique, Qualité de l’information, Satisfaction. Les données quantitatives ont été analysées de manière descriptive. Des entretiens semi-directifs ont exploré l’expérience d’utilisation, analysée par approche thématique. Résultats : Les patients ont attribué un score uMARS élevé (4,5/5), notamment pour l’Engagement et la Fonctionnalité. Les physiothérapeutes ont attribué un score global modéré (3,2/5) évoquant des défis d’intégration clinique et organisationnelle. L’analyse qualitative a souligné les défis organisationnels pour une intégration du système dans les parcours de soins. Discussion et conclusion : Cette étude suggère une bonne acceptabilité du système et un potentiel pour renforcer l’engagement des patients en phase postopératoire précoce. Un cadre de remboursement adapté sera nécessaire pour une mise en œuvre durable.
Einleitung: Die Einhaltung von Rehabilitationsprogrammen nach einer Knietotalendoprothese (Knie-TEP) ist entscheidend für die funktionelle Erholung und die Verbesserung der Patientenautonomie, insbesondere im Rahmen von Fast-Track-Protokollen mit verkürzter Hospitalisation. Ziel: Evaluation der Akzeptanz von einem prototypischen TeleRehabilitationssystem, das gemeinsam mit Patienten und Physiotherapeuten entwickelt wurde. Methoden: Zwölf post-Knie-TEP-Patienten und vier Physiotherapeuten testeten ein Tablet, das mit zwei inertialen Sensoren verbunden war und während gamifizierter Übungen eine audiovisuelle Echtzeit-Rückmeldung bot. Die Akzeptanz wurde mit der Nutzer-Version der Mobile Application Rating Scale (uMARS-Skala, mit Unterskalen: Engagement, Funktionalität, Ästhetik, Informationsqualität, Zufriedenheit) erhoben. Quantitative Daten wurden deskriptiv analysiert, qualitative Daten mittels thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse: Patienten vergaben einen hohen uMARS-Gesamtwert (4,5/5), insbesondere für Engagement und Funktionalität. Physiotherapeuten bewerteten das System moderater (3,2/5). Die qualitative Analyse wies auf organisatorische Hürden hin. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Studie zeigt eine gute Akzeptanz und ein Potenzial zur Förderung des Patientenengagements in der frühen postoperativen Phase. Ein angepasstes Erstattungssystem ist für eine nachhaltige klinische Implementierung erforderlich.
Einleitung: Die Einhaltung von Rehabilitationsprogrammen nach einer Knietotalendoprothese (Knie-TEP) ist entscheidend für die funktionelle Erholung und die Verbesserung der Patientenautonomie, insbesondere im Rahmen von Fast-Track-Protokollen mit verkürzter Hospitalisation. Ziel: Evaluation der Akzeptanz von einem prototypischen TeleRehabilitationssystem, das gemeinsam mit Patienten und Physiotherapeuten entwickelt wurde. Methoden: Zwölf post-Knie-TEP-Patienten und vier Physiotherapeuten testeten ein Tablet, das mit zwei inertialen Sensoren verbunden war und während gamifizierter Übungen eine audiovisuelle Echtzeit-Rückmeldung bot. Die Akzeptanz wurde mit der Nutzer-Version der Mobile Application Rating Scale (uMARS-Skala, mit Unterskalen: Engagement, Funktionalität, Ästhetik, Informationsqualität, Zufriedenheit) erhoben. Quantitative Daten wurden deskriptiv analysiert, qualitative Daten mittels thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse: Patienten vergaben einen hohen uMARS-Gesamtwert (4,5/5), insbesondere für Engagement und Funktionalität. Physiotherapeuten bewerteten das System moderater (3,2/5). Die qualitative Analyse wies auf organisatorische Hürden hin. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Studie zeigt eine gute Akzeptanz und ein Potenzial zur Förderung des Patientenengagements in der frühen postoperativen Phase. Ein angepasstes Erstattungssystem ist für eine nachhaltige klinische Implementierung erforderlich.